- Einleitung
- Erste Schritte
- Prozessmodellierung mit BPMN
- Grundlagen der Prozessmodellierung
- Öffnen der Modellierungsarbeitsfläche
- Modellierung Ihres Prozesses
- Ausrichten und Verbinden von BPMN-Elementen
- Autopilot for Maestro (Vorschau)
- Prozess-Repository
- Prozessmodellierung mit Fallverwaltung
- Entwerfen eines persistenten Schemas für eine Fallentität
- Definieren von Fallschlüsseln (system vs. extern)
- Festlegung von Aufgaben-E/A und Write-Back-Vereinbarungen
- Austrittsregeln und Frühphasenbeendigung
- Modellierung von primären und sekundären Phasen
- Auslösen eines Falls über Data Fabric
- Implementieren von Personen und Berechtigungen auf Phasenebene
- Festlegen von SLAs und Regeln für die automatisierte Eskalation
- Konfigurieren einer Nachbearbeitungsschleife (erneuter Eintritt)
- Verwalten von Live-Fallinstanzen: Anhalten, migrieren und wiederholen
- Wörterbuch für die Fallverwaltungskomponente von Maestro
- Process modeling with Flow
- Erste Schritte
- Kernkonzepte
- Node reference
- Built-in nodes
- Connector nodes
- Build guides
- Best Practices
- Referenz (Reference)
- Prozessimplementierung
- Debugging
- Simulieren
- Veröffentlichen und Aktualisieren von agentischen Prozessen
- Häufige Implementierungsszenarien
- Extraktieren und Validieren von Dokumenten
- Prozessabläufe
- Prozessüberwachung
- Prozessoptimierung
- Referenzinformationen
Benutzerhandbuch zu Maestro
Anwendungsbeispiel: Die Kreditvergabe ist der End-to-End-Prozess, dem ein Finanzinstitut zur Bewertung, Genehmigung und Finanzierung des Kreditantrags eines Kreditnehmers folgt. Dazu gehören in der Regel folgende Hauptschritte:
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Antragsannahme
Der Kreditnehmer übermittelt persönliche, finanzielle und kreditspezifische Informationen auf digitalem Weg oder persönlich.
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Dokumentenerfassung und Überprüfung
Der Kreditgeber sammelt die erforderlichen Dokumente (z. B. Ausweis, Einkommensnachweise, Steuererklärungen) und überprüft deren Echtheit.
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Bonitätsbewertung
Der Bonitätsbericht des Kreditnehmers wird von Auskunfteien abgerufen. Wichtige Metriken wie Schufaauskunft, das Verhältnis von Einkommen zu Verschuldung und der Rückzahlungsverlauf werden zwecks Risikobewertung analysiert.
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Abstimmung von Kreditprodukten
Dem Antragsteller werden basierend auf seinem Profil und seinen Bedürfnissen (z. B. fester vs. variabler Zinssatz, Laufzeit, staatlich gestützte Kredite) geeignete Kreditprodukte zugeordnet.
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Underwriting
Das automatisierte oder manuelle Underwriting wendet die Risikomodelle und Kreditrichtlinien des Instituts an, um zu entscheiden, ob der Kreditnehmer sich qualifiziert.
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Compliance- und Betrugsprüfungen
Der Prozess umfasst die Identitätsüberprüfung, Betrugserkennung und Kontrollen auf Einhaltung gesetzlicher Vorschriften (z. B. KYC/AML).
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Genehmigung oder Ablehnung
Der Kreditnehmer erhält eine Entscheidung. Falls genehmigt, werden die Bedingungen bereitgestellt und Abschlussdokumente vorbereitet.
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Abschluss und Auszahlung des Kredits
Nach der Annahme unterzeichnet der Kreditnehmer die endgültigen Dokumente, und die Mittel werden ausgezahlt.
Das folgende Diagramm zeigt einen vereinfachten Prozess zur Kreditvergabe in Maestro. Sie verfolgt, wie Kundeninformationen durch Antrag, Kreditbewertung, Genehmigung und Auszahlung bewegt werden, indem automatisierte Schritte und die menschliche Überprüfung kombiniert werden.
So bietet Maestro einen Mehrwert
UiPath Maestro™ dient als strategischer Differenziator bei der Kreditvergabe, da dadurch Finanzinstituten:
- Komplexe Entscheidungslogik im großen Maßstab automatisieren können
- Sich schnell an geschäftliche und regulatorische Änderungen anpassen können
- Schnellere, konsistentere Ergebnisse zu Kreditvergaben erzielen können
- Transparenz und Prüfbarkeit während des gesamten Prozesses sicherstellen können
Kurz gesagt, mithilfe von Maestro wird die regelbelastete, langsame Kreditvergabe zu einem schnellen, intelligenten und agilen Prozess, wodurch sich Kreditgeber auf einem wettbewerbsorientierten Markt abheben.